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Freundeskreis Hoch- und Deutschmeister Mannheim / Baden

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Geschichte

1989 besuchte eine Abordnung der „Mannheimer Interessengemeinschaft für Geschichte“ erstmals den St. Georgstag der Historischen Deutschorden Compagnie zu Mergentheim. Mit Freunden aus Landau / Pfalz wurde aber, bezogen auf die direkt mit den Städten Mannheim und Landau verbundene Anwesenheit des Regimentes „Teutschmeister“ 1793 – 99, der Beschluß gefaßt, einen eigenen uniformierten Traditionsverband unter dem Namen „Historisches Hoch- und Deutschmeister Regiment Landau 1860“ zu gründen. Die Gründungsversammlung in Landau fand zum 14. Juni 1990 unter Beteiligung vieler Abordnungen von Traditionsverbänden aus Deutschland und Österreich statt. Die Eintragung als Verein nach Deutschem Vereinsrecht erfolgte zum 05. März 1991.

Die ersten Uniformierten des Regimentes besuchten 1990 und 91 Schlachten - Nachstellungen und pflegten Kontakte zu vielen gleichgesinnten Vereinen in Deutschland und Österreich, Ungarn und Frankreich. Neben der historisch korrekten Uniform wurde für die Besuche bei Bundeswehr- und Bundesheeresveranstaltungen, Teilnahme an Verladungen für Hilfstransporte und alle Veranstaltungen der sog. „Kleine Dienstanzug“ eingeführt der mit hellblauem Barett (wird heute noch genutzt), Hemd mit Schulterstücken und Pullover sehr dienlich gewesen ist und öfter getragen werden konnte als der weiße Waffenrock. Dennoch war bereits Ende 1991 klar, daß Landau und Mannheim nicht die richtigen Orte in Deutschland waren, wo ein historisch uniformierter Traditionsverband hätte seine Heimat finden können. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. März 1992 wurde der Verein umbenannt und mit neuer Satzung bestätigt. Als Rechtsnachfolger, des aufgelösten und beerbten Regimentes übernahmen der Verein das Wappen, welches heute noch geführt wird.

Als wohl modernster und vom Durchschnittsalter der Mitglieder jüngster Verein der Deutschmeister Traditionspflege, ist der FK HuDM überall vertreten und fand im stets getragenen Vereinsanzug großen Zuspruch. Dieser wurde zum Jubiläum 2005 erneut verändert. Markenzeichen des Vereines ist das hellblaue Barett in der Deutschmeister Waffenfarbe.

Die Auszeichnungen

Die Verdienstauszeichnungen des FK HuDM wurde 1993 durch den FK HuDM Präsidenten gestiftet .

 

Folgende Stufen werden verliehen:

Ehrenpreis für Geschichts- und Traditionspflege „Erworbenes Erhalten" . Eine 40 mm im Durchmesser , nicht tragbare Medaille. Avers Mittig das emaillierte Wappenschild des FK HuDM im Eichenlaubkranz. Revers die Gravurplatte mit dem Trägernamen oder einheitliche Rückseite wie Verdienstmedaille.

Verdienstmedaille Die von einem glatten Randstab umgebene Medaille (Durchmesser 35 mm) zeigt die zweizeilige Inschrift PRO/MERITO sowie die von einem Kreuz unterbrochene Umschrift FK HOCH- UND DEUTSCHMEISTER MHM/BADEN. Die Bronzene, silberne und goldfarbene Medaille ist mit einer senkrechten Öse und einem Ring an einem Durchzugsband befestigt / alternativ Dreiecksband in Österreich wie Abbildung 9. Das in Deutschland im Gebrauch befindliche Band hat eine Breite von 30 mm bzw. bei Bandspangen im Aufschiebesystem der Deutschen Bundeswehr 25 mm. Das rote Band hat gelbe Seitenstreifen und hellblaue Randstreifen.
Bis 2007 wurde die Medaille auch in emaillierter Ausführung als Ehrung für humanitäre Verdienste verliehen. Die Verleihung der emaillierten Version wurde eingestellt.

Verdienstkreuz am Bande: Das Verdienstkreuz ist ein 49,7 mm hohes und 44,6 mm breites Tatzenkreuz mit aufgelegtem Mittelschild. Das Mittelschild zeigt das Wappen des FK HuDM. Zwischen den Kreuzarmen ist ein umlaufender Eichenlaubkranz. Das bronze-, silber oder goldfarbene Kreuz ist mit einer waagerechten Öse und einem Ring an einem 30 mm breiten (Österreich 40 mm) blauen Durchzugsband mit gelbrotgelben (Badische Landesfarben) Randstreifen befestigt. Das Band ist für alle Verdienstkreuze gleich.

Verdienstkreuz 1. Klasse : Das bronze-, silber- oder goldfarbene Verdienstkreuz 1. Klasse (Steckkreuz) gleicht in Form und Größe dem Verdienstkreuz am Bande, wird aber als Steckkreuz getragen.

Das Großes Verdienstkreuz gleicht in Form und Größe dem Verdienstkreuz am Bande und 1. Klasse. Ein Sprungring mit drei Eichenlaubzweigen in der Farbe des Kreuzes (Bronze, Silber, Gold) verbindet es mit einem 40 mm breiten Halsband in den Farben des Verdienstkreuzes.

Die Sonderstufe zum Großen Verdienstkreuz wird als Bruststern verliehen. Ein vierstrahliger silberner Stern mit einem Durchmesser von 93 mm trägt ein bronze, silber oder goldfarbenes Medaillon (35 mm) mit dem schwarz und weiß emaillierten Wappen des FK HuDM

Text: Martin H. Wiegand, Mannheim

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